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Wasserstrahlschneiden Drucken

Das Schneiden mit Hochdruck-Wasserstrahl kann eine sinnvolle Alternative zum3 thermischen Schneiden sein.

2Die CNC-gesteuerte Wasserstrahlanlage kann Formate bis 6050 x 3050 mm bearbeiten.

 

  • Aluminium bis 80 mm
  • VA/ST bis 40 mm
  • Verschleißfeste Stähle bis 40 mm
  • Messing/Kupfer bis 50 mm

Selbst das Schneiden von großen Materialstärken, auch bei harten Materialien, wie zum Beispiel verschleißfeste Stähle, ist mit einer hohen Genauigkeit möglich.

 


Details:

Das Hochdruckwasserstrahlschneiden ist eine moderne Form der Schneidtechnik. Es bietet eine unübertroffene Schnittqualität insbesondere dort, wo konventionellem Verfahren wie z.B. Laser- oder Plasmaschneiden, nur eine unzureichende Qualität liefern.1

Durch eine spezielle Hochdruckpumpe wird Frischwasser stark komprimiert, sodass ein Schneiddruck von ca. 3800 bar vorliegt.

Um diesen, mit hohem Druck behafttetem Wasser, jedoch die notwendige kinetische Energie zu verleihen, wird das Wasser durch eine sehr feine  Saphirdrüse geleitet und somit auf ca. 1000 m/sec (das entspricht ca. der 3-fachen Schallgeschwindigkeit) beschleunigt.

Diese gewaltige Energie ermöglicht es, diverse Materialien mit einer Genauigkeit von ca. +/- 0,1 mm zu schneiden.

Es wird zwischen zwei grundsätzlichen Schneideverfahren unterschieden:

Reinwasserschneiden

Unter Reinwasserschneiden versteht man das Schneiden ausschließlich mit dem Medium Wasser. Mit diesem Verfahren können weichen Materialien mit einer sehr hohen Fahrgeschwindigkeit durchtrennt werden.

Abrasivschneiden

Für das Schneiden von härteren Materialien reicht die alleinige Power des Hochenergiestrahls jedoch nicht aus. Um enorme Schneidleistung auch in harten Materialien zu erzielen wir dem Wasserstrahl ein Abrasivmittel hinzugefügt, i.d.R. benutzt man zu diesem Zweck einen speziellen Granatsand.

Dadurch erzielt man eine beträchtliche Steigerung der Abtragsleistung und somit einen sehr energiereichen und vielseitigen Schneidstrahl. Mit diesem können u.a. folgende Materialien geschnitten werden: jegliche Metalle, Kupfer, Naturstein, Glas, Carbon, Keramik, Kunststoff.

Eigentlich gibt es fast keinen Werkstoff, der nicht geschnitten werden kann und das, bis zu einer theoretischen Materialstärke von ca. 230 mm.

Vorteile, die das Wasserstrahlschneiden bietet:

  • Kaltschneideverfahren, d.h. die Schnittleistung wird ohne thermische Einbringung in das Material erziehlt. Somit ist ein verzugfreies und materialschonendes Schneiden möglich.
  • Durch die Schleifwikung des Abrasivmittels entsteht kein direkter Anpressdruck auf dem Werkstoff. So  wird trotz der hohen kinetischen Energie eine Verformung des Materials vermieden. Eine Verletzung der Materialoberfläche findet nicht statt.
  • Der haarfeine Wasserstrahl ermöglicht das Schneiden beliebiger Konturen mit präziser Schnittgenauigkeit und einer sehr hohen Qualität.
  • Materialsparende Fertigung aufgrund geringer Schnittbreite und Verschachtelung mehrerer Teile auf der Platte.
  • Hoche Produktivität durch den zeitgleichen Einsatz mehrerer Schneidköpfe.
  • Umweltfreundlich, da beim Schneidvorgang weder Gasse noch Dämpfe entstehen. Die Schneidleistung wird mit erneuerbaren Naturprodukten Wasser und Sand erzeugt.

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